Chronik des Kreisverbandes

Der DLRG Kreisverband besteht seit 1928. Die nunmehr über 80-jährige Geschichte wurde am 24. Mai 2003 mit einem kleinen Festakt zum 75-jährigen Bestehen gewürdigt. Hier nun eine kleine Übersicht von den Ereignissen der vergangenen Jahre im Bereich des Kreisverbandes und seinen Ortsgruppen. Leider sind die Unterlagen für die Anfangsjahre bis in die 60er nicht mehr aufzufinden, da sie in den Wirren des Krieges und auch teilweise den Aufräumaktionen anheim fielen.

 

1928

Gründung des Bezirkes Hersfeld

1930

Gründung der Ortsgruppe Bad Hersfeld.

1931

Gründung der Ortsgruppe Rotenburg - Eine der ersten Mitglieder waren Heinz Euler und Georg Botte.

1941

Gründung der Ortsgruppe Bebra - 1. Vorsitzender Hans Schade.

1943

Gründung der OG Philippsthal.

1952

Gründung der Ortsgruppe Oberaula - 1. Vorsitzender Friedrich Ruckert.

1957

Gründung der Ortsgruppe Heringen - 1. Vorsitzender Kam. Rodenpieler mit 15 Mitgliedern.

1960

Gründung der Ortsgruppe Obersuhl - 1. Vorsitzender Reinhold Leon.

1963

1. Vorsitzender Dr. Heinrich Auel, OG Bad Hersfeld.
Der Bezirk besteht aus 27 Ortsgruppen und 719 Mitgliedern, u.a. auch aus den heutigen Nachbarkreisen Werra- Meißner, Fulda, Schwalm- Eder.

1965

1. Vorsitzender Wolfgang Steinborn, OG Bad Hersfeld.
Gründung der OG Kirchheim mit dem 1. Vorsitzenden Hans Jürgen Garbarde.
Gründung der OG Sontra.

1966

1. Vorsitzender Helmut Heinbuch, OG Bad Hersfeld.
Rotary- Club überreicht das erste Tauchgerät an den Bezirk Hersfeld.

1967

Der DLRG Stützpunkt Eiterfeld wird gegründet.

1968

Eiterfeld wird als Ortsgruppe in den Bezirk Hersfeld aufgenommen.
Der Bezirk Hersfeld ruft zur Altkleidersammlung auf und kann mit 90 t Altkleider, in Zusammenarbeit mit den Amerikanern und der Bundeswehr neun Bundesbahn-Wagons beladen.

1969

Zur Bezirks JHV wurden erstmals Frauen eingeladen.
Zum ersten Mal werden die Bezirksmeisterschaften in Sontra ausgerichtet.
Der Bezirk erhält ein vom Land Hessen gestelltes Fahrzeug für den Katastrophenschutz

1970

Ortsgruppe Nentershausen wird gegründet und schließt sich dem Bezirk an.
Für den Katastrophenschutz erhält der Bezirk nun auch ein Boot.

1971

Der Bezirk besteht aus 22 Ortsgruppen und insgesamt 1186 Mitgliedern.
Der Kreis Hersfeld bekommt ein Hallenbad, und die DLRG Bad Hersfeld kann künftig im Hallenbad trainieren.
Die Ortsgruppen Lispenhausen, Rengshausen, Wallenstein und Ziegenhain werden aufgelöst

1972

Der Bezirk Hersfeld erhält ein neues Rettungsboot.
In Rotenburg wird ein Hallenbad gebaut. Die DLRG OG Rotenburg kann nun auch in Bad Hersfeld im Hallenbad trainieren.
Die Ortsgruppe Beiseförth wird gegründet und schließt sich dem Bezirk an.
Die OG Sontra bildet einen „Kata- Zug“.
Der DLRG Bezirk Hersfeld pachtet Bauplatz am Geistalbad Hersfeld.
Die Ortsgruppe Hersfeld feiert ihr 1000. Mitglied.

1973

Die Ortsgruppe Rengshausen wird neu gegründet.

1974

Die Grundsteinlegung des DLRG- Heims in Bad Hersfeld wurde am 25.02.1974 gefeiert.
Neugründung der Ortsgruppe Niederbeisheim.

1975

Neugliederung des Bezirks an die Gegebenheiten der Verwaltungsreform. Die OG´s im Schwalm-Eder-Kreis bilden einen neuen eigenen Bezirk Schwalm-Eder, Die OG´s im Werra-Meißner-Kreis gründen den neuen Bezirk Werra-Meißner. Der Bezirk Hersfeld verliert dadurch 1850 Mitglieder.
Gründung OG Schenklengsfeld.

1976

Der Bezirk erhält vom Hess. Innenministerium einen ausgemusterten VW-Bus der Polizei.

1977

1. Vorsitzender Günter Koch, OG Bad Hersfeld.
Am 12.02.1977 können die neuen Räume des Bezirks bezogen werden.
Bei den 5. Bundesmeisterschaften der DLRG holte die 14 Jährige Sabine Prediger den 1. Platz und somit die Goldmedaille für die Ortsgruppe Heringen Bezirk Hersfeld.

1978

Der Katastrophenschutzzug des Bezirks nimmt an einer Landesverbandskatastrophenschutzübung in Wiesbaden teil.
Der Bezirk verfügt schon über 53 Lehrscheininhaber.
Der Bezirk hat nun auch Ausbilder für den Bootsführerschein und für Rettungstauchabzeichen.
Der Bezirk hat ca. 2500 Mitglieder.

1979

Der DLRG-Bezirks-Katastrophenschutzzug wird dem friedensmäßigen Katastrophenschutzdienst des Landkreises unterstellt.
Wilfried Partsch von der OG Hersfeld wird zum Landesjungendwart gewählt.

1980

Während der DLRG Lotterie zieht der Bezirk mit einem Infostand durch zahlreiche Orte um die Arbeit der DLRG an die Bevölkerung heranzutragen und neue Mitglieder zu werben.

1981

Erstes Jugendtreffen des Bezirks in Wildeck-Obersuhl mit ca. 120 Kindern.
Erstmaliges Erscheinen der Bezirks-Jugendzeitung „Die Wanne“.
Eingliederung der DLRG in den erweiterten Katastrophenschutz. Mit einem neuen Funkgerät kann jetzt auch über das Vier-Meter-Band Kontakt zu Polizei oder Feuerwehr aufgenommen werden.

1982

Nach zweijähriger Schaffenspause gründen 16 Aktive die OG Ronshausen neu. 1. Vorsitzender Werner Rohrmann.
Kinderschwimmfest in Philippsthal.
Die Bezirksjugend richtet eine Weihnachtsfeier in Obersuhl aus.
Wilfried Paatsch wird neuer Bezirksjugendwart.

1983

Einweihung des DLRG- Rettungsraum im Ronshausener Freischwimmbad.

1985

1. Vorsitzender Heinz Göbel, OG Bad Hersfeld
Bezirksjugendwart Andrea Zilch. Einmalige Teilnahme der Bezirksjugend an den Stadjugendtagen in Bad Hersfeld.

1986

Jugendzeltlager in Gebendorf/Eschwege.
Die Bezierksjugend richtet Bundesjugendtreffen und Deutsche Meisterschaften im Rettungsschwimmen in Bad Hersfeld aus.

1989

Der Landesrat tagt mit 70 Mitgliedern in Bad Hersfeld.

1991

Neue Gerätehalle an der Geis eingeweiht.

1994

1.Vorsitzender Uwe Jakob, OG Rotenburg
Wiedereröffnung vom Autobahnschwimmbad mit eigenem Übungsraum für die OG Kirchheim.

1997

1.Vorsitzender Norbert Raschka, OG Heringen
Uwe Jakob OG Rotenburg und Fritz Marquardt OG Heringen erhalten das Verdienstkreuz am Bande für herausragende Leistungen und Engagement in der DLRG.

1998

DLRG-Jugend größte Jugendorganisation des Kreisgebietes.
Lehrgangsangebot des Bezirkes wird um die Sanitätsausbildung erweitert.

1999

Das Fernsehen erhält Unterstützung durch die OG Bad Hersfeld bei den Seeparkspielen in Kirchheim.
Das Landesjugendtreffen findet über Himmelfahrt am Feriendorf Eisenberg statt.

2000

1.Vorsitzende Andrea Zilch, OG Kirchheim
Der Bezirk Hersfeld wird in den Kreisverband Hersfeld Rotenburg umbenannt.

2001

Einweihung des neuen Schulungsheims der OG Heringen.
Die OG Heringen ist nun mit 550 Mitgliedern die größte Ortsgruppe des Kreisverbandes.
Endgültige Auflösung der OG Ronshausen.

2002

OV Bad Hersfeld erhält Übungsstunden im neuen Spaßbad „Aqua Fit“.
Unterstützung bei der Flutwasserkatastrophe in Dessau durch die Kats-Einheit der OG Rotenburg

2003

Stadt überlegt die Schließung des Geistalbades Bad Hersfeld.
75 Jahrfeier des KV Hersfeld-Rotenburg

2004

Die Lehrgänge des Kreisverbandes erfreuen sich großer Beliebtheit.

Die Kreisverbandmeisterschaften werden erstmalig nach dem neuen Regelwerk geschwommen.

2005

Gründung einer Einheit Strömungsrettung, deren Personal aus den Ortsgruppen und -Verbänden Bad Hersfeld, Bebra und Rotenburg besteht. Alle geplanten Lehrgänge des Kreisverbandes haben stattgefunden und waren gut besucht.

2006

1.Vorsitzender Uwe Jakob, OG Rotenburg.

Der Kreisverband Hersfeld-Rotenburg verfügt über die erste und bisher einzige Strömungsrettereinheit in Hessen mit insgesamt 18 Kameradinnen und Kameraden, davon 3 Truppführern und Ausbildern für diesen Bereich.

Der Ortsverband Bebra e.V. ist nun als dritte Einheit des Katastrophenschutz der DLRG im Landkreis Hersfeld-Rotenburg mit eingebunden.

2007

1.Vorsitzende Andrea Zilch, OG Kirchheim.

Der Kreisverband Hersfeld-Rotenburg übernimmt im Bereich der Strömungsretterausbildung eine Vorreiterrolle in Deutschland. Die Lehrgänge sind fast ausschließlich mit externen Teilnehmern belegt. Im Kreisverband sind nun ingesamt 23 Kameradinnen und Kameraden zu Strömungsrettern ausgebildet, davon 4 Truppführern und 3 Ausbilder für diesen Bereich.

Der Ortsverband Bad Hersfeld feiert sein 75-jähriges Bestehen.

2008

1.Vorsitzende Andrea Zilch, OG Kirchheim.

Der Kreisverband Hersfeld-Rotenburg ist im Bereich der Strömungsrettung weiterhin bundesweit in einer Führungsposition. Gemeinsam mit dem LV Bayern wurde der erste Strömungsretterlehrgang Stufe 2 auf nicht präsidialer Ebene durchgeführt. Der Fortbestand der OG Philippsthal ist nicht mehr sicher, die OG Sontra strebt einen Wechseln in den Werra-Meißner-Kreis an. Die OG Heringen muss zum Training nach Obersuhl ausweichen, da weder Hallen- noch Freibad in Heringen wegen Baumängeln zur Verfügung stehen.

2009

1.Vorsitzende Petra Quanz, OG Eiterfeld.

Mit der Neuwahl der 1. Vorsitzenden zeichnet sich ein Richtungswechsel im Kreisverband ab, was dazu führt, dass sich der Kreisverband im Laufe des Jahres komplett aus dem Einsatzbereich zurückzieht. Dieser Aufgabenbereich, insbesondere auch die Strömungsrettung, wird nun wieder ohne koordinierende Funktion des Kreisverbandes eigenständig von den beteiligten Ortsgruppen und -verbänden wahrgenommen. Die OG Philippsthal wird aufgelöst, die OG Sontra wechselt zum Jahresende in den Werra-Meißner-Kreis.

2010

1.Vorsitzender Christian Böttcher, OG Heringen.

Nach nur einem Jahr im Amt gibt es einen erneuten Führungswechseln bei den Lebensrettern im Kreisverband.

2012

1.Vorsitzender Uwe Jakob, OG Rotenburg/Fd..

In einer außerordentlichen Sitzung wird die Ausrichtung des Kreisverbandes diskutiert. Die wichtigste Tätigkeit im Bereich des KV bleibt die Ausbildung der Nichtschwimmer und Schwimmer. Ein neuer Kurs mit über 30 Lehrscheinanwärtern startet nach vielen Jahren wieder im KV-Gebiet

2015

1.Vorsitzender Jürgen Brill, OG Obersuhl.

Die DLRG wird sich aktiv in die Diskussionen zur Schließung von Schwimmbädern einbringen.